Mehr als fünf Jahre ist es her, dass die „Handlungsleitlinien zur CO2-Reduzierung im Münsterland" im Auftrag der Bezirksregierung Münster erstellt wurden. Im Jahre 2010 lag der Endenergieverbrauch im Münsterland laut der Studie der FH Münster-Steinfurt bei rund 47.917 GWh/a. Das entsprach etwa 2 % des Endenergieverbrauchs der Bundesrepublik Deutschland und 8 % des Endenergieverbrauchs von NRW. Der Endenergieverbrauch im Jahr 2010 verteilte sich im Wesentlichen auf die folgenden Energieträger: Kraftstoffe (31 %), Erdgas (24 %), Strom (21 %) und Heizöl (10 %). Der CO2-Ausstoß lag 2010 bei rund 15,4 Millionen Tonnen. Dies entsprach einem pro Kopf Ausstoß von 9,7 Tonnen CO2 pro Jahr. Damit lag das Münsterland knapp unter dem deutschen Durchschnitt von 10,1 Tonnen CO2 pro Einwohner und Jahr.
Warum die damals gesteckten Ziele nicht erreicht wurden, fragte Bernhard Schemmer (CDU-Fraktionsvorsitzender) und stellte fest, dass der aktuelle Energiemix und der anhaltend hohe Energieverbrauch verantwortlich für die CO2-Emissionen des Münsterlandes sind. Der jährliche CO2-Ausstoß pro Kopf im Münsterland werde für 2030 mit 7,6 t prognostiziert und trage mit zur Verfehlung des 2-Grad-Ziels bei. Die Handlungsleitlinien fortzuschreiben und zu evaluieren fand daher breiten Konsens.

Umsetzung DigitalPakt Schule

Mit 5 Mrd Euro fördert der Bund den „DigitalPakt Schule“ und trägt damit zur Verbesserung der digitalen Infrastruktur und Ausstattung von Schulen bei. Mehr als 1 Mrd davon fließt nach Nordrhein-Westfalen und 145,5 Mio Euro erreichen die Schulen im Regierungsbezirk Münster.
Schüler sollen zu einem verantwortungsvollen, sicheren, kreativen und kritischem Umfang mit Medien in einer digitalen Welt befähigt werden und umfassende Medienkompetenz erlangen. Gefördert wird IT-Grundstruktur wie Netzverkabelung und interaktive Geräte wie Beamer und Tafeln. Digitale Messwerterfassungssysteme, 3D-Drucker, CAD und CNC Technik erleichtern die technisch-naturwissenschaftliche Bildung und berufsbezogene Ausbildung und sind daher förderfähig. Sogar mobile Endgeräte können unter bestimmten Voraussetzungen in die Förderung aufgenommen werden. Voraussetzung hierfür ist eine Investitionsplanung sowie ein Konzept des Antragstellers über die Sicherstellung der Wartung und des Betriebs.

Jahresausbauprogramm 2020 – regionale Vorschläge

Für das Jahr 2020 solle wieder 10,0 Mio Euro für den Um- und Ausbau von Landesstraßen zur Verfügung stehen, allein 1,5 Mio Euro fließen davon ins Münsterland. Einstimmig wurde eine Prioritätenliste für die nächsten Projekte festgelegt: Die Schulwegsicherung der L 506 östlich von Billerbeck, die Radwegverbindung zwischen Münster und Wolbeck sowie der Lückenschluss zwischen der L 590 und der K 70 in Hörstel-Riesenbeck sind somit ganz vorn.
Die ganze Liste finden Sie hier: >>>>>

Jahresausbauprogramm 2020 – Prioritäten für Radwegebau

Für den Ausbau von Radwegen sollen landesweit erneut 12,4 Mio Euro zur Verfügung stehen. Im Münsterland können für die vom Regionalrat zu priorisierenden Vorhaben 1,29 Mio Euro ausgegeben werden. Schulwegsicherung und Schutz von Radfahrern sind hier die wichtigsten Kriterien. Neben der L793 Everswinkel bis Freckenhorst, dem 2. Bauabschnitt der L 874 von Nottuln nach Havixbeck und der L 884 nördlich von Senden nach Ottmarsbocholt stehen hier ganz vorn auf der Prioritätenliste.
Die ganze Liste finden Sie hier: >>>>>

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